BARFer Grundaustattung AKA das Handwerkszeug

Man braucht nicht zwingend einen Entsafter, eine elektrische Kaffeemühle und einen Standmixer und wer weiß was noch. Obwohl diese Dinge für manche Gelegenheiten nicht schlecht wären sind sie nicht zwingend notwendig.
Nachfolgend eine Liste an Sachen die ich als Grundausstattung empfehlen würde wenn man anfängt zu BARFen.


Eine Küchenausstattung wie ein Profikoch braucht man in keinem Fall. Die meisten Sachen hat sowieso jeder Zuhause:

– Scharfes Messer und Schneidebrett

Zum schneiden von großen Fleischstücken und Gemüse

– Präzisionswaage/Feinwaage

Für Fleisch/innereien Futterzusätze (bei den meisten Dingen braucht man die nur so lange bis man die Menge kennt/im Gefühl hat).
Hat man nicht unbedingt Zuhuase, aber bei amazon gibt’s schon welche für unter 20€ (die billigste die ich auf die schnelle gesehen hab war 12€).

– Reibe

Zum Gemüse raspeln (vorallem frische, rohe Karotten). Keine Parmesanreibe, eine normal-feine reibfläsche reicht aus.
Immer daran denken das Hunde Pflanzenteile nicht verdauuen können da Fleischfresser. Gemüse ist roh nur Ballaststoff, was auch wichtig ist, aber der Saft der bei Reiben austritt kann vom Hund verwertet werden.

– Tupperdosen

Wenn man mehrere Portionen mit aufgetautem Fleisch herrichten will wie z.B. zum Einfrieren oder für die nächsten zwei Tage.
Wie groß die Dosen sein müssen hängt davon ab wie groß der Hund ist, denn die Fleischmenge richtet sich nach Körpergewicht. also vorher ausrechnen.
Beispiel: für Yuna’s Gewicht bekommt sie am Tag 170g fleisch + Gemüse/Obst + Innereien/Knochen. Das sind ca. 220g Gewicht pro Mahlzeit. Ich hab 400ml Dosen gekauft, da passt gut was rein. 300ml hätten’s wohl auch getan.
Ich nehm gerne rechteckige die man stapeln kann, die brauchen am wenigsten Platz.

Weitere Dinge:
– ein Kühlschrank (ist ja klar und hat ja wohl auch jeder 😉 )
– Gefriermöglichkeit (extrem von vorteil zum Fleisch lagern – wie viel eingelagert werden kann hängt davon ab ob man nur eine Schublade für den Hund freimacht oder eine Truhe hat)
– Topf zum gelegentlichen Gemüsekochen/dünsten.
eventuell einen Pürierstab um gekochtes Gemüse kleinzumatschen (ich püriere immer gern Karotten auf vorrat, friere sie in einer Eiswürfelform o.ä. ein und geb sie nach bedarf zur Futterportion dazu, taut dann bis zum nächsten Tag auf)

Optional, um ein Gefühl für die Futtermengen zu bekommen:
– BARF Rechner
Hier ist ein Artikel mit der entsprechenden Datei zum Download: Hilfe! Wie erstelle ich einen BARF-Plan? Mit dem BARF-Rechner / BARF-Kalkulator! .
Man muss nicht für immer alles wiegen, aber wenn man halt zu Anfang gar keinen Plan hat wie viel von was… und das hat man meistens… ist das ganz gut wenn man sich ein Weilchen mal nach sowas richtet.
Für Yuna sieht das Mengenmäßig so aus:

Ich persönlich habe, als ich angefangen hab, hab zu viel Fleisch gefüttert und zu wenig Ballaststoffe (Gemüse, Gemüsechips etc).
Also für den Anfang find ich das nicht schlecht, bleibt aber natürlich jedem selbst überlassen.

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Das war’s auch schon.
Nichts dramatisches.