Parasitenbekämpfung mit natürlichen Mitteln

Geht nicht, denkt ihr jetzt?
Geht schon! (。◠‿‿◠。)

Und was hat das alles mit BARF zu tun? Eigentlich nix und eigentlich alles.
Parasitenbekämpfung hat ja nichts direkt mit der Fütterung zu tun, aaaber: Bei BARF besteht ja der Grundgedanke darin das man mehr “Natur” statt ultrahocherhizten Abfall mit künstlichen Zusatzustoffen in den Hund bringen will.
Und weil wir schon von natürlichen Sachen sprechen denkt man dann zwangsläufig (oder sollte man, sagen wir mal so) über die Chemie nach die unseren Tiere sonst noch so angetan wird.
Neben dem zu vielen Impfen (darüber gibt es eine extra Seite hier im Blog ) sind da noch Zecken SpotOns, Flohhalsbänder, Entwurmungen…
Muss alles nicht wirklich sein.

Sowas kann man auch mit natürlichen Sachen ganz gut “behandeln”.
Wir sprechen hier selbstverständlich von leichtem bis mäßigem Befall oder Vorbeugung. Nicht von einer akuten Notsituation wie z.B. einem komplett verwurmten Welpen oder Herzwürmern… Es gibt Sachen mit denen sollte man nicht spaßen und dann muss eben doch die Spritze oder die Tablette her. Denn genau dazu ist die moderne Medizin (auch bei Tieren) da.
Wir sprechen jetzt hier jedoch hauptsächlich von präventiven Maßnahmen um das Tier zu schützen oder wie man z.B. einen geringen Wurmbefall wieder los wird. Es muss nicht immer gleich die Chemiekeule sein, schon gar nicht “im Vorfeld”, wie man gern Wurmbefall “behandelt” (.. man kann ne Tablette geben und schon zwei Tage später hat der Hund wieder Würmer aufgeschnappt… alles was man damit vollbracht hat war dann eine unnötige belastung der Verdauung und das auch noch auf Verdacht).
Denn oft kann man auch mit natürlichen Mitteln viel machen bevor alles zu spät ist/es zu ernst wird um selber noch was zu tun.

Vor meinen persönlichen Kommentare und Erfahrungen ein paar Info-Artikel vorab:
Die natürliche Entwurmung
Natürliche Wurmkuren
Anmerkung hierzu: Es geht hier mit Knoblauch und Zwiebel los die öft als super giftig verschrien werden. Hierbei gilt wie so oft “die Menge macht das Gift”. Die wirksamkeit jedoch vom Knoblauch zur Entwurmung ist umstritten, aber es als eher “wurmwiedrig machen” zu bezeichnen (wie hier), halte ich für realitätnaher.
Yuna bekommt z.B. ein bis zweimal in der Woche eine Knoblauchzehe ins Futter, weil sie das mit ihren fast 22kg gut verträgt. Für einen sehr kleinen Hund wäre diese Menge schon eher sehr viel.

Paratiten gibt es ja gerade genug. Nehme wir mal zuerst WÜRMER.
Mittlerweile gibt es einige Kräutermischungen zu kaufen die Würmer abtöten sollen oder einfach “wurmwiedrig” sein sollen um deren Lebensraum (Darm) für diese Parasiten unattraktiv zu.
Tatsächlich gibt es Kräuter die ein Millieu im Darm unterstützen in dem sich ein Wurm nicht wohl fühlt und denkt “Wow! Hier wachse ich auf und gründe meine Familie!”.

Würmer und Entwurmung

Für mich war das Thema natürliche Wurmkur vorallem interessant weil Yuna’s Verdauung eh leicht aus dem Gleichgewicht gerät.
Wurkuren (und Antiobiotika) schlagen nämlich schon auf die Verdauung. Das merkt man wenn man sofort wenn man so ein Magen-Darm Sensiebelchen hat. Und dann soll man laut TA noch alle 2-3 Monate Entwurmen… nein danke!
So viel Chemie würde ich meine Tier nie zumuten wollen!
Selbst damals, als wir es noch nicht besser wusste, bei unserem ersten Hund haben wir nur 2 mal im Jahr entwurmt.
… was in nachhinein gesehen auch Schwachsinn war denn auf “Verdacht” zu entwurmen ist immer Quatsch. Wenn es nicht schon offensichtlich ist (also kleine Eier oder/und Larven im Kot sind etc sollte man vor einer chemischen Entwurmung immer eine Kotprpobe zum Wurmtest schicken, dann weiß man auch auf welche Art Wurm man behandeln muss)…
Man stelle sich vor man macht das wirklich alle 2 monate… der Hammer! Und das alles rein auf Verdacht weil der TA das so will. Einfach mal chemischen “Hausputz” machen… weil es KÖNNTE ja was da sein. Einfach nur wow… >_>
Denn soetwas wie eine chemische Wurmprophylaxe gibt es nicht! Ein ehrlicher TA sagt einem das auch. Es ist immer nur eine “Momentbehandlung”. Man kann an Tag 1 Entwurmen und an Tag 3 hat der Hund wieder neue Würmer. Denn Würmer (bzw. deren Eier) können ganz leicht, schon durch schnüffeln draußen, aufgenommen werden. Das kann jede Sekunde passieren.

Um vorallem Würmer zu vermeiden bzw. nur zu behandeln wenn der Hund wirklich einen Befall hat gelten zwei Dinge:
Rohfütterung ist ein guter Schritt den ganzen Hund schon mal unattraktiver für Würmer zu machen & zweitens, einfach 2 mal im Jahr (oder öfter, wenn man das will) eine Sammelkotprobe –von Häufchen der letzten 3 Tage wird meist empfohlen– zum TA bringen oder einschicken und auf Würmer testen lassen. Dann behandelt man NUR wenn TATSÄCHLICH ein Befall vorliegt. Alles andere macht keinen Sinn. (weiteres zum Thema noch etwas weiter unten).

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➤➤➤ Man kann es entweder zum TA seiner vertrauens bringen, einen “Sammel-Kit” bestellen (z.B. bei “Der Wald“… für Hund, Katze, Pferd, Schaf ^^) oder es zu einem Instiitut für Parasitologie (z.B. der Uni Leipzig “Veterinärmeidzinisches parasitologisches Labor) schicken.
Die Uni und der TA werden einem keine Sammelbehälter geben… da muss man sich eventuell selber was einfallen lassen oder kleine Reagenzgläser aus Plastik besorgen… der Vorteil bei der Kit-Methode ist, finde ich, das man da alles bekommt was man braucht. Kostet aber auch mit 25€ mehr als ich bei meinem TA bezahlt habe ( ca. 20€ – ohne was zum sammeln zu bekommen) oder es bei der Uni kosten würde (10€ – für einen Hund). ⬅︎⬅︎⬅︎
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Ich hab mal ein super interessantes PDF Dokument irgendwo gefunden und runtergeladen. Leider weiß ich die Seite nicht mehr und hab den link also auch nicht mehr. Darum hab ich es einfach mal hochgeladen (credit to creator! versteht sich… das ist nicht von mir erstellt!):

Alternative Parasitenbekämpfung

Ausprobiert hab ich noch nicht alles was dort aufgeführt ist, also kann ich nur von dem berichten was wir schon durch haben bzw. wo ich schon gründlich nachgeforscht habe.

– Schwarzkümmelpulver:
Zwecks mangels wirklicher Dosierungsangaben (konnte nirgendwo was finden außer “etwas” … ja, wie viel ist denn un “etwas” in Gramm??) hab ich Yuna (zwischen 21-22kg) einfach, als sie Würmer hatte, einen halben Teelöffel Pulver über eine Woche gegeben – einmal am Tag zu einer Mahlzeit.. morgens oder abends, egal. Dann zwei Wochen Pause gemacht, wie man das bei normalen Wurmmitteln macht, und dann nochmal eine Woche lang jedem Tag 1x 1/2 Teelöffel ins Futter.
Die Würmchen waren nie mehr gesehen =)
Schwarzkümmelpulver “vernichtet” so gut wie jegliche Art von Würmern im Darm. Super Sache! (bitte nur nicht für Katzen! Nur für Hunde!)
➤➤ Um noch etwas zur Intesität ihres Befalls zu sagen: ich hatte Zappelnde Larven im Kot gesehen… da hat sich bei mir alles geschüttelt! … Ein paar ‘Reiskörner’, aber ich wusste schon bescheid was das war. Sie hatte zuvor nichts sichtbares und plötzlich war da sowas. Da sie schon ab und zu ein Mäuschen frisst wenn sie draußen in der Wiese stöbert gebe ich ihr alle paar Wochen mal SchwarzkümmelPULVER (bitte keine ganzen Körner, die kann der Hund nicht so verdauen das es wirken könnte, die müssen schon “aufgebrochen” sein) mit ins Futter. Für so eine Woche. Bisher ist alles gut, es haben sich keine Parasiten mehr gezeigt.

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– Kamala (Fruchtpulver)
Soll angeblich sehr Wirksam sein, ABER man sollte in keinem Fall überdosieren. So von ein bis zwei Messerspitzen bei einem mittelgroßen Hund bis hin zu 5g (!! 😱 man stelle sich vor wie VIEL das ist!) hab ich alles gefunden an Mengenangaben. Das Problem ist nur das eine Überdosierung DARMLÄHMUNG zur Folge hat was gelinde Ausgedrückt “nicht cool” wäre…
Als ich nachgefragt hab bei einem Verkäufer wurde mir eine sehr knappe Angabe gemacht auf meine vielen Fragen. Ich solle mit einer Messerspitze anfangen und dann am nächsten Tag zwei geben. Am Tag 3 auch zwei.
Normaler Verlauf der Behandlung ist 3 Tage Kamala, danach 5 Tagen Pause, dann nochmal eine 3 Tages Kur.
Kamala führt fast immer zu Durchfall (Würmer werden gelähmt und quasi “rausgespühlt”), weshalb man die Anwedung auf’s Wochenende legen sollte wenn man zuhause ist um Wauzi immer rechtzeitig nach draußen zu bringen.
Laut Erfahrungsberichten ist das dann erstmal 2-3 Stunden etwas unschön.
Probiert hab ich es noch nicht da Yuna eh schon immer Probleme hatte mit zu weichem Häufchen… Da wollte ich es nicht mit einem Schlag NOCH schlimmer machen.
Auch ist mir diese Methode eeeetwas “zu heiß”… ich meine DARMLÄHMUNG… zu krass! Also ich rühre das sicher nicht an. Ohne jemand der da wirklich fundierte Erfahrung hat und euch genau sagen kann wie viel euer Hund davon braucht damit es wirkt aber nix böses passiert würde ich davon eher ABRATEN. Das kann echt fies nach hinten losgehen.

– Propolis/Propilis Urtinktur
Propolis beim Hund?
Schnell gesagt: Bienenharz. Wirkt Antibakteriell und hat auch sonst noch schöne Wirkungsfelder =)
Wir z.B. für die Entwurmung. Propolis kann wohl (fast) alles.
Ich selbst hab es noch nicht Probiert als Entwurmung, will es aber unbedingt machen! Bisher verwenden wir es nur als gelegentlichen Futterzusatz zur stärkung des Immunsystems.

– Cocosöl:
Damit hab ich nach Yuna’s Wurmerkrankung “nachgespült”. Zur Wirkung und Dosierung ein auszug aus einem Artikel:
Wie hilft uns Kokosöl weiter?
Giardien werden von Kokosfett angegriffen und genauso abgetötet wie gesundheitsschädliche Bakterien, Viren und Pilze (s. Fife 2014).
Laut allgemeiner Literatur nimmt Kokosfett nicht nur bei der prophylaktischen Wurmbehandlung von Pferd, Hund und Katze eine bedeutende Rolle ein. Kokosöl tötet offensichtlich sogar Darmparasiten ab, wie z. B. Bandwürmer. So eine Studie aus dem Jahr 1985 (s. Chowhan 1985).
Zusätzlich haben Kokosraspel eine wurmabtreibende Wirkung: Durch ihre kratzige Konsistenz machen die Kokosraspel den Würmern den Darmaufenthalt ungemütlich, so dass die Parasiten abwandern.

Zusammengefasst: Kokosfett wirkt günstig auf die Darmflora. Kokosöl, regelmäßig ins Futter gegeben, kann offensichtlich das Gleichgewicht zwischen den Billiarden Mikroorganismen im Darm der Tiere aufbauen und stabilisieren!

Dosierungsempfehlung
Die Dosierung sollte sich immer auch auf das eigene Empfinden und auf die aufmerksame Beobachtung des Tieres stützen. Allgemeine Empfehlung als Anhaltspunkt:

Hunde je nach Größe ½ Teelöffel bis 1 Esslöffel
Katzen ca. ¼ bis ½ Teelöffel und
Pferde je nach Größe 1 bis 2 Esslöffel Kokosöl
täglich über einen längeren Zeitraum geben und ab und zu wiederholen.

Die artgerechte Fütterung von Pferd, Hund und Katze einschließlich einer gezielten Kräuterergänzung ist die Basis zur Stärkung des Darmes und damit des Immunsystems. Und ein starkes Immunsystem ist die wesentliche Voraussetzung der körpereigenen Parasitenabwehr! Kokosfett in unraffinierter Bioqualität bietet hier eine ausgezeichnete Unterstützung.

Dr. Frauke Garbers, Biologin”
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Wenn man sichergehen will das alles “rein” ist nach einer solchen Behandlung kann man entweder Kotproben von 3 aufeinander folgenden Tagen bei TA abgeben und untersuchen lasse oder man wendet sich an eine Parasitologische Einrichtung die das Untersucht (siehe Erwähnung oben!).

Werd ich auf jeden Fall nächstes mal dort machen lassen!
Der persönliche Aufwand ist zwar geringfügig höher (muss es verpacken und brief oder kleines paket verschicken), aber spart mir mindestens 7-13€ ein.

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Ein weiterer sehr “beliebter” Parasit ist natürlich der FLOH.
Um den fernzuhalten mach ich persönlich gar nix. Unsere Hunde hatten noch nie Flöhe. Wenn man den bekämpfen muss, weil er sich eingenistet hat, kann man aber verschiedenen Dinge versuchen (aus dem verlinkten Dateidownload oben). Mein Favorit daraus wäre die Kiselgur die den Floh vertrocknen lässt.
Da wir noch keinen Befall hatte aka Hund kratzt sich die ganze Zeit und ich seh die Viecher rumlaufen überall auf ihren Betten etc, bin ich da noch ein unbeschriebenes Blatt.
Heißt aber nicht das ich nicht schon mal Flöhe von unserem Hund runtergepickt hab. Nach einer Begenung mit einem frenden Hund tummelten sich nach dem Spaziergang 4 fröhliche Flöhe auf ihrem Kopf/Hals/Brustbereich. Der einzigen Gründe weshalb ich die vermutlich zu Gesicht bekommen hab und kein Befall stattgefunden hat waren wohl weil der Hund zur Zeckenprävention mit Teebaumöl “abgetätschelt” war (ganz leicht natürlich  mit WENIG) und ihnen das wohl gestunken hat + ich hab sie gleich gepackt und im Waschbecken mit viel Wasser weggespült.
Zerdrücken ist nicht mit dem Viechern. Da sind die wie Zecken. Die kann man nur chemisch töten, vertrocknen lassen (Kieselerde) oder rausspülen.

Hausmittel gegen Hundeflöhe

Eine Art automatische aber nicht gewollte Flohabwehr war bei uns auch Cocosöl! Für Flöhe wär ich nie auf die Idee gekommen etwas gezielt zu machen aber es ist für “sowohl .. als auch” gut!
— Da Yuna kein großer Fan des Teebaumöls ist benutze ich davon nur etwas wenn wir in den Wals gehen (gegen die Zecken) und sonst Cocosöl. Man muss halt vor jedem Gassi neu einreiben. Aber das gefällt den Flöhen anscheinend auch nicht. Sie hat mal aus dem Garten welche mit reingebracht die etwas verwirrt auf ihrem Kopf gekrabbelt sind. Wussten wohl vor lauter Cososgeruch nicht so recht wohin… ich hab sie wieder runter und rausgespült. ZUSÄTZLICH haben wir einen Flohkamm mit dem ich sie in Abständen mal durchkämme, nur um zu sehen ob Flohkot aus dem Fell fällt. Nur um ganz sicher zu sein.

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Was uns gleich zum nächsten Parasiten bringt
Die Zecke!
Eklige Viecher… leider gibt’s mehr wie genug davon.
Die perfekte Zeckenabwehr : So kannst du deinen Hund schützen
Der Titel ist etwas irreführend. Den PERFECTEN (sprich: lückenlosen) Zeckenschutz gibt es nicht. Es kann immer mal eine einzelne doch dran hängen, egal was man macht.

Auf der Suche nach einem natürlichen Mittle zur Fernhaltung landen wir wieder beim

–  Cocosöl
Für Hunde und Katzen anzuwenden, muss jedoch vor jedem spaziergang/Gang nach draußen auf’s Tier “gecremt” werden. In den Händen verreiben und Tier “abstreicheln”.
Helfen tut es! Hab es mit dem Hund am Anfang gemacht nachdem sie sich beim Teebaumöl immer so angestellt hat (hat ihr zu sehr gestunken ^^°).
Weiß nicht wie begeistert Katzen von einer Cocosöl-Streicheleinheit wären, aber vom Hund hat es die Zecken ferngehalten
HINWEIS: Eine einzelne Zecke kann trotz allem mal vorkommen. Auch chemische Mittel bieten keinen 100%tigen Schutz!
Wir haben Jahre lang mit Chemie gegen Zecken gearbeitet (verschiedene Mittel, als SpotOn) und hatten mehr als nur alle heilige Zeit mal eine Zecke… bisher haben sich die natürlichen Mittel als wirkungsvoller erwiesen.

– Biozide
Natürliches “Gift”. Obwohl kein chemisches Gift und mit weniger Nebenwirkungen sollte man auch bei diesen Mitteln auf die sichere handhabung achten. Bitten genau an die Dosierung halten! Gift ist immer Gift, egal ob natürlich oder chemisch.
Für Yuna hatte ich das hier entteckt:

Zu kaufen hier
AniForte® Ectoprotex dog
Ein “echtes” Biozid, wie man es sich so vorstellt. Gemacht ohne chemische Zusätze. Zwei Wochen lang hab ich jedem Tag jeweils ein Tropfen in den Nacken und einen an den Schwanzansatz, dann nur noch jeden zweiten Tag getropft. Wenn ich meine die Wirkung lässt wieder etwas nach dann tropfe ich wieder eine Woche lang durchgehen damit der Hund geruchstechnisch wieder “aufgeladen” wird.
Den Zecken stinkt wohl brutal denn sie hat nicht eine. Wir haben das seit start der Zeckensaison im test. Jetzt haben sie Hochsaison, es ist schön warm, das Gras ist hoch… und Yuna immer mitten drin! Denn sie muss ja Mäuse suchen. Hund steht also den halben spaziergang bis zum Hals in hohem Gras. Also das wir nicht genügend Kontakt mit Gefahrenzonen hätten kann jetzt keiner behaupten.
Seitdem wir mit diesem Mittel angefangen haben bleiben die Zecken weg. Ab uns zu seh ich mal eine auf ihr rumkrabbeln (oberflächlich auf dem Fell), vermutlich verzweifelt auf der Suche nach einem Fleck der nicht stinkt xD aber die entsorgen wir dann.
—-> NACHTRAG: Leider mussten wir die Verwendung dieses Mitteln einstellen da es ihre Haut gereizt hat in Jahr 2 der Anwendung. Also immer schön beobachten ob das Tier es auch weiterhin verträgt. Bei Yuna hat es zu geröteter Haus und Krustenbildung geführt im zweiten Sommer, das war das Aus für dieses Mittel.

– Ätherische Öle (z.B. Teebaumöl, Lavendelöl)
Funktioniert auch gut! In geringen Mengen in den Handflächen verrieben und dann den Hund damit abgetätschelt. An den Beinen, Bauchunterseite, Hals, Hintern…
Man sollte nur wirklich wenig nehmen und schauen das man es nicht an Hunde macht die sich immer überall ablecken. Ätherische Öle sind giftig und gehören nicht IN den Hund.
Ich hab beides versucht (Teebaumöl & Lavendelöl), hat beides funktioniert. Man muss es nur vor jedem spaziergang machen.
Leider hat es nicht nur den Zecken gestunken, sondern auch dem Hund: Sie musste nießen, hat einen verbissenen Gesichtsausdruck gemacht beim abtätscheln und ist nach einigen Tagen sogar weg gelaufe als Frauchen mit der Ölflasche ankam ^^°
Also musste was anderes her (so bin ich zu dem Mittel oben gekommen)
☛ HINWEIS: Von der Verwendung von ätherischen Ölen bei Katzen wird generell abgeraten. Die schlecken sich einfach zu viel ab. Vorallem mit Teebaumöl kann man da in geringen Mengen bereits Schaden anrichten!

Durch den Gehalt an Terpenen und Phenolen sind auch viele andere ätherische Öle für Katzen giftig. Pfefferminze, Eukalyptus, Thymian, Oregano, Zimtöl sowie alle Öle von Nadelbäumen wie Tanne und Kiefer sind tabu. Symptome bei Einnahme, Aufnahme durch die Haut oder Einatmung eines Giftstoffes
– Störungen des Magen-Darm- Trakts
– Erbrechen
– Durchfall
– Appetitlosigkeit
– Schmerzen im unteren Bauchbereich
– Schaum vor dem Maul
– Krämpfe, Zuckungen, unkoordinierte
Muskelbewegungen, Gleichgewichtsstörungen, Pupillenerweiterung Die Erkrankung setzt meist plötzlich ein, und es entwickeln sich rasch schwere klinische Symptome. Zeitweise treten Atem- und Kreislaufstörungen und/oder Bewusstlosigkeit auf. Fieber besteht in der Regel nicht.

(aus: Vergiftungen bei der Katze )

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Es gibt sicher noch mehr zur Bekämpfung sämticher Parasiten, aber das sind so die Dinge die ich kenne und für Sinnvoll halte.
Kommt natürlich immer auf die Situation an.
Wie am Anfang gesagt sollte man bei schwerem Befall in jedem Fall zu TA!