Getrocknetes Obst, Gemüse, Gräser & Frischfutter

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(Zitat Mäuse-Wiki)
Obst und Gemüse für Mäuse

Folgende getrocknetes Gemüse kann man Mäuse verfütter:
– Erbsenflocken
– Ackerbohnenflocken
– Möhrenchips
– getrocknete Gurke
– getrocknete Zucchini
– getrocknete Paprika
– getrockneten Kürbis
– getrocknete Tomate
– getrocknete Kartoffel
– Rote Bete

Entweder man gibt es als Leckerie oder man mischt es unters Futter.
In Onlineshops oder Zooläden kann man von bestimmten Firmen auch Gemüse oder Obstmischungen kaufen.

Getrocknetes Obst für Mäuse:
– Äpfel-
Bananenchips (ohne Zucker oder Honig!)
– Birnen
– Ebereschenbeeren
– Erdbeeren
– Hagebutten
– Rosinen (Weintrauben).

Generell stehe ich dem ganzen Obstzeug, frisch oder getrocknet, sehr kritisch gegenüber.
Frisch wie getrocknet enthält dieses Zeug zu viel Zucker meiner Meinung nach.
Wer es trotzdem füttern will: NUR IN GANZ GERINGEN MENGEN!
(nach meiner erfahrung fressen die meisten Mäuse es auch sowieso gar nicht oder nur wenig wenn sie Heu und körnerfutter zur Verfügung haben)

Leider ist Diabetes auch bei Kleintieren ein Thema und kann nicht (außer futtertechnisch durch Änderung der angebotenen Nahrung) behandelt werden.

Was noch?
Wie das ganze angenommen wird, was gemocht wird und was nicht hängt natürlich vom jeweiligen Geschmack der einzelnen Mäuse ab.
Meine fahren zum Beispiel nicht sooo auf Zucchini ab, mögen sie aber manchmal schon. Erbsenchips hingegen mögen die aller meisten von ihnen. Bananenchips (ja, ich füttere die selten) mögen alle – ist ja auch klar, ist viel Zucker drin.
Man muss eben ausprobieren.

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Kräuter (frisch oder getrocknet)

1.) Kräuter die für Mäuse geeignet sind
2.) Wovon man besser die Finger lässt!

Zu Punkt 1:
Kräuter enthalten Mineralstoffe und sind wichtig für eine ausgewogene Mäuseernährung.
Hierbei spielt es keine Rolle ob sie getrocknet oder frisch angeboten werden. Man sollte nur drauf achten welche man den Nasen gibt.

Unbedenklich sind folgende:
– Breitwegerich
– Dill
– Echinacea (kein Kraut in eigentlichen Sinne)
– Gänseblümchen
– Giersch (ACHTUNG! Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Schierling!)
– Hirtentäschelkraut
– Kamille
– Löwenzahn (nur Blätter und Blüten)
– Schafgarbe
– Spitzwegerich
– (Zitronen-)Melisse

Es gibt noch einige Kräuter die eingeschränkt gegeben werden können, aber auf die alle ein zu gehen sprengt bei weitem den Rahmen – zu dem die oben genannten druchaus auch vollkommen ausreichen.

Gefressen werden sie generell von alle recht gern. Natürlich gibt es auch hier wieder unterschiede von Maus zu Maus. Manche mögen eben lieber Löwenzahn, andere lieber Spitzwegerich.
Aber allgemein kann ich nur sagen, das meine Bande sich immer wieder gern auf ihr häufchen Kräuter stürzt 😉

Zu Punkt 2:
(Zitat Mäuse-Wiki)
>>Die folgenden Kräuter sollte man nicht verfüttern, da sie u.a. Estragol enthalten (Estragol hat sich bei Tieren als krebserregend erwiesen. Da bisher keine Grenzwerte für Mäuse bekannt sind, sollte man sicherheitshalber keine Kräuter verfüttern, die diesen Stoff enthalten.)
– Anis
– Basilikum
– Estragon
– Fenchel
– Piment
– Zitronengras

❗ Grundsätzlich gilt: Wer sich nicht ganz sicher ist, ob er auch wirklich die richtige Art vor sich hat, sollte sie besser nicht pflücken. ❗ <<

Ja, was soll ich noch dazu sagen? Bitte keine wilden Futterexperimente machen! 🙂

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(Zitat Mäuse-Wiki)

>> Gras
Wenn man seinen Mäusen Gras anbieten möchte, kann man entweder Grassamen im Blumentopf/Balkonkasten aussähen oder wilde Gräser auf einer Wiese pflücken.
Eine „verwilderte“ Wiese ist dafür besser geeignet als Rasen aus dem Garten/Park, da es sich bei Rasen normalerweise um nur eine oder zwei Grasarten handelt. Wiesen bieten eine viel höhere Artenvielfalt – und man hat die Chance, Gräser mit Stängel und ggf. Blüten/Samen zu pflücken. Für Tiere sind solche Gräser weitaus interessanter als gestutzter Rasen.
Rasenschnitt ist vollkommen ungeeignet, da er durch den Rasenmäher verunreinigt sein kann.

Besonders im Frühling und Sommer, wenn die Gräser hüfthoch stehen und blühen, stellen sie eine tolle Abwechslung auf dem Mäuse-Frischfutterplan dar. Man sollte Gräser allerdings nur auf Wiesen pflücken oder schneiden, die weder mit Pestiziden behandelt noch frisch gedüngt wurden.
Gräser nicht direkt am Wegesrand sammeln; sie können von Abgasen und/oder Tierkot verunreinigt sein.

Da auf Futterpflanzen aus der Natur immer Parasiten vorhanden sein können, empfiehlt es sich zudem, Gras vor dem Verfüttern zumindest heiß abzubrausen. Ganz ausschließen lässt sich aber natürlich nicht, dass man ungewollte „Krabbler“ mit in den Mäusekäfig bringt.

Bei reifen Gräsern darauf achten, dass sie nicht vom giftigen Mutterkorn befallen sind!

Geeingnete Gräser
Auf naturbelassenen Wiesen finden sich normalerweise in erster Linie verschiedene Süßgräser.
Es ist wichtig zu beachten, dass es unter den Süßgräsern auch einige wenige Arten gibt, die für Mäuse gesundheitschädlich sind. Dazu gehören beispielsweise das Gewöhnliche Ruchgras oder das Duftende Mariengras. Diese Gräser sollten also keinesfalls verfüttert werden!
Außerdem sollte man natürlich auch darauf achten, nicht aus Versehen andere Giftpflanzen (z.B. den auch als „Butterblume“ bekannten Gemeinen Hahnenfuß) zu pflücken.

Definitiv zum Verfüttern geeignet und recht häufig sind folgende Arten:

*
Acker-Fuchsschwanz Alopecurus myosuroides
*
Deutsches Weidelgras (Englisches Raygras) Lolium perenne
*
Flughafer Avena fatua
*
Glatthafer (Französisches Raygras) Arrhenatherum elatius
*
Hasenschwänzchen Lagurus ovatus L.
*
Kammgras Cynosurus cristatus
*
(Gewöhnliches) Knäuelgras/Knaulgras Dactylis glomerata
*
Rispengräser Poa
*
Rohr-Schwingel Festuca arundinacea
*
Rot-Schwingel Festuca rubra
*
Taube Trespe Bromus sterilis
*
Weiche Trespe Bromus hordeaceus
*
Welsches Weidelgras (Italienisches Raygras) Lolium multiflorum
*
Wiesen-Fuchsschwanz Alopecurus pratensis
*
Wiesen-Lieschgras (Timotheegras) Phleum pratense
*
Wolliges Honiggras Holcus lanatus
*
(Gemeines) Zittergras Briza media

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-:¦:- Frischfutter -:¦:-

Alles genannte Obst und Gemüse von weiter oben kann natürlich auch frisch gegeben werden.
Aber der eignetliche Grund für diesen Absatzes liegt in der dosierung.

Die meisten Halter wissen nicht ob ihre neuen Mäuse jemals zuvor Grünfutter gesehen haben. Und selbst wenn man seine Tiere schon etwas länger hat sind sie nach dem Winter wieder “entwöhnt”.
So oder so sollte man langsam anfangen die Mäuse an frisches Grünfutter zu gewöhnen/wieder zu gewöhnen und die Menge des Futters dann langsam steigern damit sich die Verdauung der Tiere darauf einstellen kann.

Beim Thema Salat darf ich Vorsicht anraten.
Drei mal hatte ich rätselhafte plötzliche erkrankungen von Mäuse die zuvor Salat bekommen hatten und irgendwann kam mir der Gedanke das dies kein Zufall sein konnte.

Ich hab etwas geforscht und folgendes hat sich ergeben: Durch die beim Anbau verwendeten Pflanzenschutzmitten, von denen immer Reste auf oder in dem Endprodukt zurück bleiben, können für Mäuse gefährlich werden. Die Rückstände die für größere Tiere und Menschen ungefährlich sind können die kleinen Farbi`s krank machen.
Wie es mit Bio Salat steht weiß ich nicht.
Es gibt auch Leute die bisher nie Probleme hatten wenn sie Salat verfütterten, doch ich persönlich gehe dieses Risiko nicht mehr ein.
Tiere mit Durchfall und Krankheiten ähnlich einer bakteriellen Infektion des Darmtraktes waren mir eigentlich genug.

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