Mäuse und andere Haustiere

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Es gibt einiges zu beachten wenn Mäuse mit anderen Haustieren im selben Haushalt leben. Denn unsere kleinen Fellnasen sind die Beutetiere von so ziemlich jeder andren Tierart und nicht einmal das zusammenleben mit anderen Nagern gestaltet sich immer so wie Frauchen oder Herrchen das gerne hätten.

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Das übliche: Hunde und Katzen
Hund:
Meist sind Mäuse nicht die einzigen Haustiere im Haushalt. Wenn noch Hund oder Katze im Haus sind muss man vor allem auf eine sichere Unterbringung der Mäuse achten.
Hierbei erweist es sich natürlich deutlich einfacher die Mäuse “Hundesicher” unterzubringen. So fern der Hund etwas Erziehung genossen hat, und nicht über Tische und Bänke versucht ans Mäusegehege zu gelangen, ist das einzige worauf man achten sollte die Höhe auf der sich Mäuseheim befindet.
Einer Offenhaltung trotz Hund im Haus steht also nichts im wege. Es sollte nur immer gewährleistet sein das sich Maus und Hund nur mit abtrennung Begegnen. Egal ob Plexiglasscheibe oder eine mit Draht bespannte Tür eines Umbauschrankes: Wichtig ist nur das, sollten sich Kleinnager und Hund tatsächlich auf Augenhöhe begegnen, eine klare Trennung der Parteien für die Sicherheit der kleinen Nasen sorgt.
In meinem Fall leben Hund & Katze zusammen mit den Mäusen im Haushalt…
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…was bisher wirklich keine Probleme bereitet.

Katze:
Das große Problem bei Katzen ist, dass sie mit Leichtigkeit überall hinauf gelangen. Während man bei einem Hund die Mäuse einfach auf einen Tisch oder eine Schrank stellen kann muss man bei Katzen die Mäuse schon beinahe in einem Hochsicherheitstrakt unterbringen. An Offenhaltung und Halboffenhaltung ist mit Katzen im Haushalt nicht zu denken wenn man nicht gerade ein “Mäusezimmer” einrichten kann, meinethalben ein Büro oder ein kleiner Nebenraum, in dem man die Mäuse platziert und die Katzen einfach nicht hinein lässt.
!!..:VORSICHT:..!! Manche Katzen können auch Türen öffnen! So selbst mit einem Mäusezimmer muss man vorsichtig sein. Unsere Katze kann keine Türen öffnen, doch es gibt genügend andere Vertreter ihrer Art die das sehr wohl beherrschen.
Katzen lernen durch Nachahmung und beobachten ihre Menschen äußerst genau. Je öfter man ihnen etwas vormacht desto schneller haben sie den Bogen raus. Nicht nur das Öffnen von Türen zählt dazu. Auch Schranktüren und Riegel gehören dazu.
Wobei wir beim nächsten Punkt wären: Die meisten unter uns werden die Mäuse wohn in einem Bereich des Hauses oder der Wohnung unterbringen der auch der Katze zugänglich ist.
Das heißt natürlich: Die Mäuse müssen “Katzensicher” untergebracht sein. Das bedeutet doppelte Vergitterung an den Lüftungsöffnungen damit Kitty sich keine kletternde Maus krallen kann (im wahrsten sinne des Wortes) wie etwa hier:
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Den Draht versetzt übereinander anbringen.

Doch der Draht ist nicht das einzige worauf man achten sollte. Sofern man keine Schrank den man absperren kann als Mäuseheim Umfunktioniert hat muss man seinen Eigenbau, Holzterrarium oder was auch immer trotz allem sicher verschließen.
Wie bereits erwähnt: Katzen können auch Riegel öffnen. Darum sind am Mäuseheiß grundsätzlich Riegel zu verwenden die sich schwer (für Katzen zu schwer) öffnen lassen.
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Wichtig ist auch sich immer zu vergewissern das der Riegel auch wirklich geschlossen wurde nachdem am Gehege hantiert wurde. Also nie denken “Ach ich hab bestimmt zugemacht”. Diese Unachtsamkeit könnte in kombination mit der Katze im Haus fatale Folgen haben!

Dann gibt es noch ein weiteres Problem: Halter die denken “Meine katze ist so brav, die würde nie einer Maus etwas tun”.
Katzen sind Raubtiere. Die Meisten Katzen (und auch den liebsten Hund) packt plötzlich der Beuteinstinkt wenn man ihnen eine Maus vorsetzt!
Mal ganz abgesehen davon das man weder die katze in das offene Gehege hält um sie “mal gucken” zu lassen WEDER noch die Maus aus dem Gehege entfernt (weil man das grundsätzlich nicht tut) gibt es auch noch eine andere variante wie Katzen Mäusen gefährlich werden können.
Diese begründet sich einfach im Größen- und Kräfteunterschied. Hier eine Geschichte die sich wirklich so abgespielt wurde und damals im Mäuseforum erzählt wurde um eben genau dies zu veranschaulichen:
Ein junger Halter hatte die ‘glorreiche’ Idee seine Katze und eine seiner Mäuse auf der Couch zusammenzusetzen. Die Katze war auch tatsächlich eine der wenigen die sich gar nicht für die Maus interessierte. Doch die Maus erkundete den neuen platz an den man sie gesetzt hatte und schnupperte an der Katze. Diese erschreckte sich daraufhin, versetzte der Maus einen Hieb mit der Pfote, die Maus segelte von der Couch, flog direkt gegen den Couchtisch und war tot.
Eine absolut bescheuerte Idee bei der alles falsch gemacht wurde was man nur falsch machen kann und die schlussendlich ein desaströses Ende nahm.

Abschließend kann ich nur sagen: Hunde Katzen und Mäuse können problemlos in einem Haushalt zusammen leben WENN man ein paar Dinge beachtet und keine solchen Dummheiten veranstaltet wie der Halter in der eben aufgeführten Geschichte.

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Mäuse und Wellensittiche o. ä.:
Mäuse und Vögel egal welcher Art, ob Papagei oder Wellensittich, können problemlos zusammen leben. SOFERN der Vogelkäfig nicht direkt neben oder gar auf dem Mäuseheim steht.
Vögel und Mäuse haben nicht die selben Aktivitätszeiten und damit sich diese beiden Arten nicht gegenseitig Tag und Nacht stören sollte auf etwas Abstand zwischen ihnen geachtet werden.
Des weiteren: Wenn die Vögel auf gelegentlich “Freigang” bekommen und in der Wohnung herum flattern sollte sichergestellt sein das sie nicht im Mäusegehege herumflattern können. Eine geschlossenen Unterbringung der Mäuse ist in jedem Fall ratsam.

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Mäuse und andere Nager:
Farbis und andere Nager funktioniert ausgezeichnet so lange sie getrennt voneinander gehalten werden. Manche Ratten attackieren Mäuse wenn sie auf sie treffen, während andere nicht wissen was sie mit ihren kleineren Artgenossen anfangen sollen.
Hamster, die ja von Natur aus sehr revierbezogene Einzelgänger sind töten Mäuse sogar wenn sie mit ihnen zusammen treffen.
Auch hierzu eine Geschichte die ebenfalls im Mäuseforum zum besten gegeben wurde: Einer Halterin ist des nachts eine ihrer Mäuse aus dem Gehege entwischt und herumgeklettert. Die Maus fiel ins Hamstergehege, der Hamster hat sein Revier gegen den ‘Eindringling’ verteidigt und das was von der Maus noch übrig war fand die Halterin am nächsten morgen.
Eine Geschichte eines traurigen Zwischenfalls.
Von der gemeinsame Haltung der genannten Tiere in einem Gehege ist bei aller Liebe und unter allen Umständen abzuraten. Am besten beraten ist man wenn man jeden Nager mit seiner Art entsprechender Gesellschaft “versorgt”.

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Als Abschluss zu dieser ganzen Unterseite kann ich nur noch erwähnen das die Kombination mit Mäusen und sämtlichen kleinen Raubtieren (z.B. Frettchen) & größeren Reptilien (Schlangen, große Echsen) natürlich völliger Schwachsinn ist.

Mäuse harmonieren mit eigentlich jedem anderen Haustier im Haushalt so lange sich die arten nicht gegenseitig stören und ggf. voreinander geschützt werden.

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