Mäuse und die Gesundheit

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Ja, auch Mäuse werden krank/können krank werden. Gewisse Erkrankungen kommen sehr häufig vor und ich wollte an dieser Stelle nur einmal erwähnen was einen erwarten KÖNNTE und was es so an gängigen Mäuseerkrankungen da draußen gibt.

Natürlich hoffen wir alle das unsere Mäuse möglichst nicht bis selten krank sind/werden!

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Mäuse und die Gesundheit
Man sollte sich bewusste sein das Mäuse durchaus nicht sooo anfällig sind wenn man sie richtig hält. (und keine bereits kranken Tiere von Massenvermehrer hat)

Die richtige Belüftung stellt schon mal eine Grundlage um Atemwegsinfektionen/-krankheiten vor zu beugen. Farbi`s sind gerade für diese Art Krankheiten sehr anfällig.
Darum ist es auch so wichtig dass das Gehege einen Standplatz hat der sich nicht an einer zugigen Stelle befindet.

Trotzdem kann es natürlich vorkommen das Mäuse mal zum Tierarzt (TA) müssen und das kann auch mal schnell ins geld gehen.
Milbenbehandlung, Schnupfenbehandlung oder ähnliches kann gleich mal 20 Euro-aufwärts kosten und muss ggf. mehrmals gemacht werden.
Man sollte sich also bewusst sein, dass man ein kleines Polster von 100 € (bei kleinen Gruppen reicht wohl auch die hälfte) haben sollte für evtl. TA-Besuche.

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Und wo wir schon von einem besuch beim Tierarzt sprechen:
Kastrationen sind im übrigen unterschiedlich teuer und variieren von TA zu TA heftig.
Von 15 € – 80 € PRO MAUS ist alles drin.
Nur so am Rande =)))
Es sollte jedoch erwähnt werden das manche Tierärzte es auch billiger machen wenn man mehrere Mäuse bringt.
Ist zwar keine Krankheit, fiel mir jedoch zum Thema “Tierarztkosten” gerad ein.

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Was noch gerne auftritt sind Milben.
Diese kann man sich durch die verschiedensten Möglichkeiten einfangen/ins Gehege schleppen: Durch Futter, durch Heu durch Einrichtungsgegenstände. Ja, selbst durch die Streu (was aber sehr selten vor kommt – eigentlich praktisch nie).
Vor allem ist die Gefahr erhöht wenn man Futter/Einrichtungsgegenstände aus Läden gekauft hat die auch Tiere verkaufen (wenn das Futter nicht verschweißt ist).
Um Milben effektiv zu töten ist die einfachste Methode Futter oder Gegenstände einfach mindestens 24 Stunden zwischen -12/-18 Grad ein zu frieren.
Es empfiehlt sich auch kein Heu vom Bauern von neben an zu verwenden – und ich sage das aus Erfahrung, da wir selbst eigenes Heu hätten, ich da aber böse reingefallen bin mit einer Milbenplage in meinem Mäusebestand (ich behaupte das also nicht aus reiner Lust an der Laune). Wer jedoch unbedingt will, kann es auch einfrieren und dann verwenden. Jedoch rate ich DRINGEND davon ab, weil es nicht entstaubt ist und Mäuse sehr empfindliche Atemwege haben.
Auf Grund der Tatsache das Mäuse sehr kleine und relativ empfindliche Tiere sind und auch in ihren Heu “wohnen” sollte man davon großen Abstand nehmen (bei größeren Nagetieren mag sich das jedoch wieder anders verhalten).
Immerhin geht es ja vorrangig um das Wohl der lieben kleinen – oder sagen wir: Es sollte darum gehen.
Das eine Maus Milben hat erkennt man daran das sie sich außergewöhnlich häufig kratzt (felllose, gerötete und/oder schon aufgekratzte stellen) oder sehr viel hüpft (wie ein Gummiball). Die Erfahrung hat gezeigt das sich Mäuse, abgesehen davon wenn sie sich putzen, eigentlich fast nie einfach so kratzen. Man sollte seine Tiere da immer gut im Auge behalten.

!!!!!!ACHTUNG!!!!!!
Haarlose stellen können jedoch auch durch „rasieren“ auftreten. Dies ist eine art die Rangordnung friedlich zu regeln. Für gewöhnlich „rasiert“ eine ranghöhere Maus die rangniederen was auf den ersten Blick vermuten lassen könnten die Maus hätte sich öfter gekratzt und deshalb ist das Fell an dieser Stelle ab.
Jedoch handelt es sich beim „rasieren“ um ein natürliches und unbedenkliches Verhalten wobei die Haare des Artgenossen einfach abgeknabbert werden. Manchmal bis zum Ansatz, manchmal nur die Haarspitzen.
Deshalb sollte man seine Mäuse gut beobachten bevor man sie unnötigerweise zum Tierarzt schleift. Kratzt sich die Maus nicht übertrieben oft und sind die stellen nicht aufgekratzt besteht kein Grund zur sorge.
Sieht vielleicht nicht schön aus, stört die Mäuse selbst aber weiter nicht.

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Zurück zum Thema:
Es gibt es noch die Möglichkeit von Pilzen/Pilzerkrankungen.

Diese treten jedoch eher auf durch schwere Mängel in der Hygiene (nicht entfernen von altem Frischfutter z.B.), durch schwere Mängel in der Belüftung oder falsches Nistmaterial/falsche Nestbehausungen die zur Verfügung gestellt werden.
(deshalb bitte Resinbehältnisse wie sie im Reptilienbedarf für Schlangen und Echsen verkauft werden bitte nicht als Mäusebehausung geben. Wäre zwar einen schöne Höhle, doch das Material atmet NULL!)
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Nicht zu vergessen ist natürlich ein letzes großes Thema in der Mäusegesundheit: Krebs/Tumor.
Dies tritt ebenfalls (LEIDER) realtiv häufig auf.
Krebs ist sogar erblich begünstigt bei Mäusen und wird auch durch Inzucht bei Massenvermehrern gefördert.
Tun kann man bei einer Maus mit einem Tumor herzlich wenig. Eine OP ist zu risikoreich und selbst wenn die Maus überleben sollte: Es wird schnell ein neuer Tumor auftreten, denn bis man den ersten Tumor bemerkt hat (und er muss auch nicht immer optisch sichtbar werden, z.B. wenn er in den inneren Organen liegt) hat er sich bereits großflächig verteilt.
Klebraut oder auch Kletten-Labkraut genannt kann man vorbeugend und auch bei bereits tumorösen Tieren füttern. Dies verlangsamt das wachstum des Tumors (zumindest bei Kleinnagern wie Hamstern & Mäusen).
Ich selbst hatte bereits einige Tumormäuschen und ich kann wirklich sagen das dieses Kraut, über einen längeren Zeitraum und auch vorbeugend gefüttert, das Wachstum des Tumors wirklich gehemmt hat.

Es ist wirklich das einzig bekannte Mittel das ein bisschen hilft.
Ich habe bereits gehört das es in manchen Fällen bei einzelnen Tieren das Tumorwachstum sogar gestoppt hat – was wohl in jedem Fall mit der aggressivität des Tumors zu tun hat. Die Tiere lebten dann noch einige Zeit und sind dann gestorben.
Allgemein gilt: Wenn man eine Tumormaus hat sollte man das Wachstum des Tumors gut im Auge behalten. Sollte er zu groß werden und dass Tier in seiner alltäglichen Aktivität behindern (es am Fressen/Laufen hindern) ist der Weg zum Tierarzt schnellstens zu gehen um der Maus ein langes unnötiges Leiden zu ersparen.
Der TA wird das betroffenen Tier dann einschläfern.

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